Mersin

Gilindir-Höhle

Gilindir-Höhle

Die Gilindir-Höhle, auch bekannt als Aynalıgöl-Höhle und umgangssprachlich als Aynalıgol („Spiegelsee“), ist eine Karsthöhle an der Küste von Mersin in der Türkei. 

Die Besuchsbedingungen sind günstig:

  • Eintrittspreis: 60 Lira. 
  • Bequeme Anbindung an die Autobahn Antalya-Mersin. Kostenlose Parkplätze stehen zur Verfügung.
  • Geöffnet von 8 bis 17 Uhr.
  • Das ganze Jahr über.
  • Die Strecke eignet sich zum Spazierengehen mit Kindern (ohne Kinderwagen) – sie ist sicher und nicht anstrengend.

Lage der Gilindire-Höhle:

Sie befindet sich etwa 7,5 km südöstlich von Kap Sancak und dem Kourtini-Bach; der Höhleneingang öffnet sich direkt zum Mittelmeer, und der Durchgang selbst befindet sich auf einer Höhe von 46 m über dem Meeresspiegel.

Die Höhle entstand nach der letzten Eiszeit, als der Meeresspiegel des Mittelmeers um etwa 70 Meter anstieg und den Höhlenboden überflutete. Diese Veränderung der hydrologischen Bedingungen trug dazu bei, die reichen Karstformationen – Stalagmiten, Stalaktiten, Säulen, Karstvorhänge, Sickersteine ​​und „Höhlennadeln“, die das Innere in mehrere Kammern unterteilen – zu erhalten.

Die Höhle ist insgesamt 555 Meter lang und hat eine Durchfahrtshöhe von etwa 22 Metern. In ihren Tiefen liegt ein 140 Meter langer, 18–30 Meter breiter und zwischen 5 und 47 Metern tiefer See. Das Wasser im See ist spiegelglatt, daher der Beiname „Spiegelsee“. Die oberste Wasserschicht bis zu einer Tiefe von etwa 12 Metern ist brackig (eine Mischung aus Süß- und Salzwasser), während das Wasser darunter vollständig salzig ist. Fledermäuse fliegen gelegentlich durch die Hauptgalerie, und in den nahegelegenen Buchten lassen sich Mittelmeer-Mönchsrobben beobachten.

Die Höhle wurde 1999 zufällig entdeckt: Ein Hirte, der seine Ziegen an den steilen Klippen von Aydıncık hütete, entdeckte einen Igel, der durchs Gebüsch huschte und zwischen den Felsen verschwand. Er folgte ihm, fand den Eingang und geriet in die Höhle. 2013 erklärte das Ministerium für Forstwirtschaft und Wasserwirtschaft Gilindir zum Naturschutzgebiet. Daraufhin wurde die Höhle für Besucher geöffnet und entwickelte sich zu einer Touristenattraktion.

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